Musik mit KI

Musik mit KI

KI Song Generation

Musik mit KI – Wie aus einer Schnapsidee ein echter Song wurde

Musik war nie mein Metier. Ich bin kein Sänger, kein Produzent und habe keine Ahnung von Tonleitern. Aber was ich habe: Ideen, Spaß an der Sache und ein paar KI-Tools. Und genau das reicht inzwischen, um in wenigen Tagen aus einem spontanen Witz einen echten Song zu machen – zumindest, wenn man weiß, wie man die Tools richtig einsetzt.

Wie alles begann

Der erste Song entstand eigentlich aus einer Laune heraus.
Wir saßen zusammen, es ging um eine Wohnung in Athen (Onkel, Sommer, Party) – und plötzlich war da die Idee:
„Was, wenn wir einen Ballermann-Song über das Ganze machen?“

Der Text kam schnell – eine Mischung aus Spaß, Bier und leichtem Wahnsinn.
Den ersten Entwurf hat ChatGPT erstellt – wir haben einfach den Prompt formuliert:

„Schreibe einen Partysong über einen Onkel mit Wohnung in Athen – Ballermann-Stil, Reime, 3 Strophen, Refrain.“

Das Ergebnis war überraschend gut – aber nicht perfekt:

  • Manche Reime waren holprig,

  • Der Flow war noch nicht ganz da,

  • Der Chorus hatte zu wenig Hook.

Also haben wir manuell nachgearbeitet. Wir haben einzelne Zeilen angepasst, neue Wortspiele eingefügt und das Ganze rhythmisch geglättet. Der KI-Text war die Basis – aber das Finetuning kam von uns.

Der Soundtrack entsteht – mit Suno & Co.

Jetzt kam die musikalische Ebene ins Spiel. Wir haben verschiedene Tools getestet:

🎵 Suno.ai

Suno war unser Haupttool.
Hier kannst du eigene Texte eingeben und mit gezielten Prompts bestimmen:

  • Genre (z. B. „90s Eurodance“, „Ballermann“, „EDM“),

  • Tempo (z. B. „fast tempo, 130 BPM“),

  • Stimme („male voice, deep and drunk“),

  • Stimmung („funny, party-style“)

Das Beeindruckende: Die KI singt deine Lyrics mit Instrumentals und Mix.
Nach ein paar Versuchen hatten wir einen echten Partysong, bei dem wir sogar die Übergänge und Drops beeinflussen konnten.

🔊 Udio (udio.com)

Ein weiteres Tool mit Fokus auf Audioqualität.
Hier haben wir mehr mit Stimmung und Dynamik gespielt – z. B. epischere Intros oder Radio-Versionen. Die Ergebnisse waren musikalisch oft professioneller, aber inhaltlich schwerer steuerbar.

Zweites Projekt: Bar-Song für „Forty’s“

Nach dem ersten Erfolg kam die nächste Idee:
Ein eigener Bar-Song für unser „Forty’s“-Konzept.
Auch hier: Textentwurf über ChatGPT, Nachbearbeitung per Hand, dann Umsetzung via Suno.ai – diesmal im Stil von 2000er Clubhits mit einer Stimme à la Scooter meets Mia Julia.

Der Song wurde nicht veröffentlicht, aber klang erstaunlich professionell.
Und vor allem: Es war unser Song.

Was ich gelernt habe

  • KI ersetzt nicht die Kreativität, aber sie erweitert sie.

  • Du musst kein Musiker sein, um Songs zu bauen – aber du brauchst Ideen.

  • ChatGPT + Tools wie Suno oder Udio sind mächtig – vor allem, wenn du selbst steuerst, was rauskommt.

  • Man kann damit echte, hörbare Ergebnisse produzieren, die sich nicht verstecken müssen.

Fazit

Songerstellung mit KI ist kein „Knopf drücken – fertig“-Prozess. Es ist ein kreativer Flow mit Tools, die dir die technische Hürde abnehmen.
Wenn du was zu sagen hast, eine witzige Idee im Kopf hast oder einfach nur was Eigenes ausprobieren willst – mach’s einfach.
Du brauchst kein Studio. Nur einen Prompt, einen Plan und ein bisschen Mut zur Peinlichkeit.

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